40 Jahre Wasserversorgung

1962 wurde der Zweckverband zur Wasserversorgung der Leithenberg-Gruppe mit Gründungsversammlung vom 15. Februar 1962 und mit Gründungssatzung vom 21.2.1962 gegründet.

Aus 10 Gründungsmitgliedern wurde zum 1. Vorsitzenden Herr Ludwig Preusch - Bürgermeister der Gemeinde Kersbach - gewählt.

Mitgliedsortschaften waren zu dem damaligen Zeitpunkt die Gemeinden Effeltrich für die Ortschaft Effeltrich), Kersbach (für die Ortschaft Kersbach), Langensendelbach (für die Ortschaft Igelsdorf) und Poxdorf (für die Ortschaften Poxdorf und Hagenau); dies entspricht eine zu versorgende Einwohnerzahl von ca. 4.000 Einwohner.

1964 wurden die ersten Rohrleitungen verlegt und die ersten Hauswasseranschlüsse installiert. Das Maschinenhaus mit Aufbereitungsanlage und Hochbehälter in Effeltrich wurde im Laufe des Jahre 1966/67 in Betrieb genommen. Die Wasserförderung erfolgte mit 2 Tiefbrunnen.

Mit dem Bau des Maschinenhauses wurde auch die Dienstwohnung fertiggstellt.

Im März 1966 begann 1. Wasserwart Stadter seine Tätigkeit.

Mit Beschluss vom 26.10.1966 wurden die Ortsteile der beiden Gemeinden Kunreuth mit dem Ortsteil Ermreus und Igensdorf mit dem Ortsteil Pommer als Mitglieder in den Zweckverband aufgenommen. Mit dem Bau des Hochbehälters zwischen Ermreus und Pommer 1973 wurden die beiden Ortsteile Ermreus und Pommer an die Wasserersorgung des Zweckverbandes angeschlossen.

Ab 1.10.1976 trat Frau Stadter als Halbtagskraft in der Verwaltung Ihren Dienst an. Mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter konnte die Verwaltung nicht mehr aufrecht erhalten werden.

Wegen der ständigen Versorgungsnetzerweiterung des Verbandsgebietes und der Wasserversorgungsnot bei Hitzeperioden wurde 1977 die Niederbringung eines dritten Tiefbrunnens beschlossen; er wurde 1978 in Betrieb genommen.

1978 trat die Gemeinde Igelsdorf in den Zweckverband ein. Die Gemeinde Langensendelbach schied gleichzeitig aus.

1980 musste die Aufbereitungsanlage mit einem Gesamtkostenaufwand von 394.925 DM erweitert werden.

Mit Beschluss vom 25.April 1984 wurde die Niederbringung des Brunnen IV mit einen Gesamtkostenaufwand von 305.624 DM beschlossen.

1984 schied Herr Ludwig Preusch als 1. Vorsitzender aus, Herr Konrad Kupfer, 1. Bürgermeister der Verbandsgemeinde Poxdorf übernahm darauf hin den Vorsitz.

Nach den großen Siedlungen in Poxdorf-Ost und Effeltrich-Sandäcker wurde 1985 das Baugebiet "Irrlrinnig" des Stadtteiles Kersbach erschlossen.

Aufgrund der ständigen Erweiterung des Verbandsgebietes durch Neubaugebiete wurde die Einstellung eines zweiten Wasserwartes nötig. Herr Josef Schirner trat am 1.7.1986 seinen Dienst an.

1987 kam dann die Entscheidung für den Anschluss des Ortsteiles Gaiganz der Verbandsgemeinde Effeltrich zur Wasserversorgung der Leithenberg-Gruppe. Mit einen Gesamtkostenaufwand von 1.010.513 DM wurde diese Maßnahme durchgeführt. Zuschüsse wurde mit 448.000 DM vom Freistaat Bayern und mit 120.000 DM von der Gemeinde Effeltrich gewährt.

1989 wurde durch Umbau der bisherigen Werkstatt ein neuer Büroraum geschaffen, da der alte zu klein wurde. Von diesem Zeitpunkt an wurden Ausschusssitzungen und die örtliche Prüfung in den neuen Büroräumen abgehalten.

Am 27. Juni 1990 schied Herr Kupfer als 1. Vorsitzender aus und Herr Werner wurde zum 1. Verbandsvorsitzenden der Leithenberg-Gruppe gewählt.

In der Verbandsversammlung vom 22.9.1993 beschloss der Verband die Planung für die Erweiterung des Hochbehälters (das Fassungsvermögen von 800 cbm wurde auf 1.800 cbm erhöht) zu einem Gesamtkostenaufwand von ca. 1.0 Mio DM. Der Hochbehälter wurde am 24. April 1996 ökumenisch von den Geistlichen Herrn Albert Löhr eingeweiht.

Am 24. April 1996 wurde eine computergesteuerte Schalt- und Steuerverteilungsanlage im Maschinenhaus installiert.

Am 25. April 1997 wurden die Bohrarbeiten für die Niederbringung des Brunnen V beschlossen und vergeben. Den Zuschlag erhielt die Fa. E+M Bohr GmbH Hof. Der Gesamtkostenaufwand betrug 659.146 DM.

Zur Erleichterung der Sucharbeiten bei Rohrbruch wurde 1997 ein Lecksuchgerät angeschafft.

1997 wurde die Einstellung eines neuen Wasserwartes notwendig, da Herr Stadter 1998 in Ruhestand ging. Man entschied sich für Herrn Gerhard Nögel, da er als Elektriker am geeignetesten erschien.

1997 wurden die Um- und Ausbauarbeiten der Werkdienstwohnung beschlossen.

In der Verbandsversammlung vom 4. März 1998 wurde der Wasserwart Herr Albert Stadter verabschiedet. Gleichzeitig wurde sein Nachfolger Herr Josef Schirner vorgestellt, der bereits seit 1986 für den Zweckverband als 2. Wasserwart tätig war und dementsprechend für dieses Aufgabengebiet Erfahrung gesammelt hat.

1998 wurde das Baugebiet "Heideweg" in Kersbach erschlossen.

Nachdem 1998 der Kommunalberater Herr Müller aus Fürth plötzlich verstarb, beschloss man die Umstellung der ausgelagerten Buchhaltung auf den PC des Büro des Zweckverbandes durch Frau Stadter.

2000 wurde die Erschließung des Baugebietes "Irrlenwiese" in Poxdorf erfolgreich zum Abschluss gebracht.

Am 1.1.2000 wurde Frau Tangelst als Ersatzkraft für Frau Stadter eingestellt. Frau Stadter schied zum 31.8.2000 aus. Frau Tangelst nahm sofort weitere EDV-Umstellungsarbeiten vor, nämlich die Verbrauchsgebühren, die vormals in der Stadt Forchheim erstellt wurden. Somit werden jetzt sämtliche Verwaltungsarbeiten vor Ort getätigt. Am 01.01.2011 wurde Frau Schubert als Ersatzkraft für Frau Tangelst eingestellt.

Des weiteren wurde 2001 für unser Image etwas getan. Es wurde ein Firmenlogo und ein Springbrunnen vor dem Verwaltungsgebäude, welcher auf das Fördern von Wasser als wichtiges Nahrungsmittel hinweist, angeschafft.

2002 schied Herr Werner als 1. Vorbandsvorsitzender aus. Herr Schmidt, 1. Bürgermeister aus Effeltrich, übernahm den Verbandsvorsitz.

Zum 1.8.2014 übernahm Paul Steins den Verbandsvorsitz.

Zum Abschluss noch statistische Daten zur Entwicklung des Zweckverbandes:

Die zu versorgende Einwohnerzahl betrug 1980 rd. 6.000, 1995 rd. 7.500 und Ende 2004 ca. 8.500.

Die verkaufte Wassermenge zeigt folgendes Bild:

  • 1980 250.000 cbm,
  • 2001 401.571 cbm, 
  • 2011 400.938 cbm,
  • 2012 420.197 cbm,
  • 2013 407.476 cbm.

Der Wasserpreis betrug:

  • 1972  0,65 DM
  • 2001 1,40 DM, nach Umstellung auf Euro 0,75 €.
  • 2006 0,80 €
  • 2009 0,90 €
  • 2013 0,97 €

Der Zweckverband der Leithenberg-Gruppe kann auf eine gesunde finanzielle und technische Entwicklung zurückblicken.